Sound-Experimente 4 (Sampling)

„…Die Ära des digitalen Sampling beginnt 1979 mit integrierten digitalen Synthese-, Aufzeichnungs- und Samplingsystemen im Hoch-Preis-Bereich wie Fairlight CMI und Synclavier. Der Emulator I (1981) war wenig später bereits für eine fünfstellige Summe erhältlich, Mitte der 80er-Jahre waren Sampler wie der Ensoniq Mirage oder der Polaroid-Sampler Akai S-612 auch für Bands erschwinglich.(…)
Mit der Verfügbarkeit erschwinglicher Technik verbreitet sich Sampling zunehmend in der populären Musik. Die Firma Casio stellt das Samplingkeyboard SK-1 vor, welches erstmals (noch in 8 Bit) ermöglicht, zwei bis drei Sekunden lange Klänge aufzunehmen und in allen Tonhöhen wieder abzuspielen. Besonders in der Pop-Musik und beim Hip-Hop (MPC) erfreut sich die Technologie bald großer Beliebtheit. Einer der populärsten Vorreiter war das Stück Pump up the volume von MARRS aus dem Jahre 1987. Der 16 Bit-Standard ist Mitte der Neunziger professionell üblich. Genres wie Drum ’n’ Bass, Breakbeat, House oder Trip Hop basieren fast vollständig auf den neuen Möglichkeiten, die Sampler, wie die der Firmen Akai, Roland, Emu oder Korg, Musikern nun verschaffen. Schallplattensammlungen dienen als Fundus auf der Suche nach dem idealen Loop. Die Tracker-Szene nutzt vorhandene PC, Soundkarte und Software sowie Sample-CDs, um Ähnliches zu tun. …“ weiter bei Wikipedia
Digital-Sampling:



Live-use:

Monome KSD:

Lemur Sequenzer mit Touch-Screen:

Und hier eine Live-sampling mit Beatbox-Elementen (siehe Sound-Experimente 2):

25. Juni 2007. Musik.

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